Die Ruhe vor dem Sturm? Kapitalabsicherung vorantreiben!

Hintergund

Die Börsianer scheinen auf ihrer Rekordjagd ein Hindernis nach dem anderen – von  klaffenden südeuropäischen Finanzlöchern über fehlgeleitete britische Abzweigungen bis hin zu amerikanischen Dachschäden durch schweren politischen Steinschlag – ungehindert um- oder überfahren zu können. Doch würden sie sich trauen, gemeinsam mit uns mal einen genaueren Blick in den Rückspiegel zu werfen, müssten sie sich eingestehen, dass für all diese großen Probleme der vergangenen Jahre keine nachhaltigen Lösungen gefunden wurden und sich aus ihnen eine finanzielle Sturmfront beispiellosen Ausmaßes gebildet hat, die sich unaufhaltsam annähert. 

Es sind dunkle Wolken aus faulen Krediten, die sich aus dem stetig wachsenden Meer von Schulden nähren. Die aktuell herrschende oberflächliche Ruhe und das bescheidene Wachstum der vergangen Jahre täuschen über den maroden Gesamtzustand der Weltwirtschaft hinweg und wurden sehr teuer erkauft. Selbst wenn man dem warmen europäischen Konjunkturlüftchen trauen möchte und dabei die Staatsschulden, Krisenbanken und Arbeitslosenzahlen vor allem im Süden ignoriert, droht uns aus Übersee längst neuer Ungemach. In den USA haben sich die Schulden der öffentlichen Hand binnen der letzten 15 Jahre verdreifacht!

Was also tun? Die Zinsen wieder erhöhen? Tatsächlich sind geldpolitische Wendemanöver grundsätzlich riskante Operationen. Wir erinnern uns: Fast alle großen Finanzkrisen der vergangenen Jahre begannen mit Zinserhöhungen. Diese führten dann dazu, dass Haushalte, Unternehmen oder Staaten plötzlich ihre Schulden nicht mehr bedienen konnten.

Wie reagiert der Anleger

Aktuell steigt jetzt auch der letzte noch fehlende Anleger in den Börsenmarkt ein. Warum auch nicht, wohin denn sonst mit dem Kapital? Zudem folgt doch aktuell ein Tageshoch dem Anderen. Ist das aber wirklich fundamental und mittelfristig eine gute Wahl? Nein, es ist definitiv zu kurz betrachtet.

Andere widerum legen das Kapital aus Verzweiflung entweder unter das Kopfkissen oder aufs Konto (Giro oder Tagesgeld)! Auch keine wirklich gute Idee, vernichtet die ECHTE Inflation die Kaufkraft dieses Kopfkissengeldes doch täglich. Die aktuelle Geldmenge auf den Konten macht den Banken zusehens auch keinen Spaß, weckt aber die Möglichkeit einer neuen Einnahmenquelle. Die Gefahr der „Strafzinzen“ für seine Rücklagen bei der Bank wächst parallel beträchtlich.

 

Wie reagieren die Banken?

Die Gebühren wurden bereits mit einem Rundumschlag grundsätzlich erhöht. Dann kamen für unsere Bargeldabhebungen neue Gebühren dazu und als nächsten Schritt droht uns die Einführung eines „Strafzins“ für das Guthaben. 

Lösungsansatz:

Auf alle Fälle Diversifikation = Kapitalstreuung! Zum Beispiel bieten immer noch einige wenige Banken bis zu 1,5% für Festgeld über 3 Jahre an. Oder auch mündelsichere Anlagen. Bei einer Haltedauer von 4 Jahren bekommen wir aktuell immer noch bis zu 4% p.a.! Es gibt Lösungen, nur muß sich diesen auch mal stellen. Testen sie uns! 

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