© BillionPhotos.com / fotolia.com
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„Zinsrallye“ ?

 Zinsen sowohl in der Euro-Zone als auch in den USA schießen seit dem 20. April nach oben

Renditen für zehnjährige Bundesanleihen, die am 20. April noch bei 0,08 Prozent lagen auf 0,54 Prozent.

Im gleichen Zeitraum sind die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen von 1,89 Prozent bis auf 2,19 Prozent geklettert!

 

Die Banken reagieren gerade um gehend

Die ersten Banken und Bausparverträge haben aktuell die Finanzierungszinsen um bis zu 0.2% angehoben.

Da die EZB und die US-Notenbank durch ihre expansive Geldpolitik aber eine Trendwende am Anleihenmarkt – sprich steigende Zinsen – verhindern dürften, gehen wir zunächst davon aus,

dass der Druck auf die Zinsen zunächst nicht von Dauer sein wird. Immerhin stehen die Länder der Euro-Zone mit 10,1 Billionen Euro in der Kreide.

Die Schulden machen somit rund 90 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Die EZB setzt ihr Anleihenkaufprogramm energisch fort und will bis Ende 2016 für 1,14 Billionen Euro Wertpapiere kaufen.

In dem Umfeld könnten die Zinsen für Deutschland, ebenso wie für Italien oder Spanien, wieder nach unten drehen.

Wir werden es weiter für Sie beobachten!

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